Freitag, April 25th, 2008
Der Aphoristiker macht Sprüche, aber er drischt keine.
(W. Weglehner)
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren am Ende die Dummköpfe die Welt
(Jean-Claude Riker, franz. Theaterintendant)
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist.
(Werner Mitsch)
Schweigen ist eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente
(Josh Billings)
Sicher ist, daß nichts sicher ist, selbst das nicht
(Ringelnatz)
Die Zunge ist ein Dolch aus Fleisch
(Span. Sprichwort)
Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor die Wahrheit sich die Schuhe anzieht
(Mark Twain)
Selbstgerechtigkeit ist eine senile Form des Selbstbewußtseins
(unbekannt)
Je größer die Lüge, umso eher wird sie geglaubt
(unbekannt)
Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte nicht wahr
(Laotse)
Singet dem Esel ein Lied, und er wird einen Furz lassen
(unbekannt)
Erst kommt das Brot, und dann der Furz
(unbekannt)
Wer sich von Luft ernährt, wird Sturm kacken
(Pasquale Fiesta Campanile)
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist
(Jean Genet)
Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist
(Novalis)
Man soll nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will
(Adolph von Knigge)
Um ein tadelloses Mitglied der Schafherde zu sein, muß man in erster Linie ein Schaf sein
(Albert Einstein)
Mische ein bißchen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas köstliches
(Quintus Flaccus Horatius)
Ein Optimist ist in der Regel ein Zeitgenosse, der ungenügend informiert ist
(John B. Priestley)
Optimismus ist die verwegenste Form der Verwegenheit.
(Anatole France)
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit
(Soren A. Kierkegaard)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit
(William Somerset Maugham)
Wer nicht für die Juden schreit, darf auch nicht gregorianisch singen.
(Dietrich Bonhoeffer)
Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiß weißt. Und wenn du es weißt, so frage dich: Warum erzähle ich es?
(Johann Kaspar Lavater)
O ungnädige Ordnung!
(Adelheid Weglehner)
O ungnädige Ordnung! Schaffe mir ein Schränkchen, in dem ich alle Unordentlichkeiten ordentlich finden kann!
(Wilhelm Weglehner)
Der Satiriker ist ein Mann, der seines Lebens nicht sicher ist, weil er die Wahrheit zur Schau trägt.
(Christian August Vulpius)
Man gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.
(Arthur Schopenhauer)
Zuhören ist eine leise, aber elementare Außerung guten Benehmens.
(Thaddäus Troll)
Wenn geschrien wird “Es lebe der Fortschritt”, dann frage stets: Der Fortschritt wessen?
(Stanislaw Lec)
Freiheit ist die zweckvolle Aufteilung des Tages in Arbeit, Vergnügen und Ruhe.
Freiheit ist nicht Müßiggang, sondern Herr sein über Tun und Lassen.
(Unbekannt)
Das Geld ist leider die Sache, für die man im Leben am meisten zahlen muß.
(Juliette Greco)
Der Glaube an Vorurteile gilt in der Welt als gesunder Menschenverstand.
(Claude Adrien Helvetius)
Der Mensch bringt sogar Wüsten zu blühen. Die einzige Wüste, die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinem Kopf.
(Ephraim Kishon)
Wenn ich in Gott vergeh´, so komm ich wieder hin, wo ich in Ewigkeit vor mir gewesen bin.
(Todesanzeige)
Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.
(Ovid)
Die großen Geldscheine in den Taschen der Jugend sind Zeichen einer bankrotten
Gesellschaft.
(Luise Rinser)
Mut ist oft ein Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht.
(Peter Ustinov)
Junggesellen sind Männer, die Austern lieben, aber noch nie eine Perle fanden.
(Ava Gardner)
Wenn eine Gesellschaft nicht mehr träumen kann, wird sie wahnsinnig.
(Lenin)
Diplomatie ist die Kunst, so gut zu lügen, daß einem sogar die Wahrheit geglaubt wird.
(Alberto Sordi)
Im Examen fragen Narren, worauf Weise keine Antwort wissen.
(Oscar Wilde)
Suche nicht nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da.
(Franz Kafka)
Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.
(Bertrand Russell)
Das Schicksal des Menschen ist der Mensch.
(Berthold Brecht)
Der Ruhm ist wie ein Fluß, der leichte und angeschwollene Dinge trägt und die schweren und soliden ertrinken läßt.
(Francis Bacon)
Große Männer nennen Schande das Verlieren, nicht aber den Gewinn durch Trug.
(Niccolo Macchiavelli)
In der Dummheit ist eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte.
(Friedrich Heinrich Jacobi)
Jeder Lehrer muß lernen, mit dem Lehren aufzuhören, wenn es Zeit ist. Das ist eine schwere Kunst. (Berthold Brecht)
Kommt der Bettler auf den Gaul, wird er stolz wie König Saul.
(Unbekannt)
Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen, und der Dumme weiß alles schon besser.
(Sokrates)
Siebengescheit mulitpliziert mit neunmalklug ergibt dreiundsechzigmal dumm
(W.Weglehner)
Klugheit ist ja doch ein Notbehelf für Weisheit, wo diese fehlt.
(Franz Grillparzer)
Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.
(Epikur von Samos)
Wenn Ärger im Menschen ist, dann macht er selten das Klügste, sondern gewöhnlich das Dümmste.
(Jeremias Gotthelf)
Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft.
(Immanuel Kant)
Man kann mit Politik keine Kultur machen, aber vielleicht mit Kultur Politik.
(Theodor Heuss)
Man kriegt nicht alles, aber man kriegt alles zurück.
(Woody Allen)
Ich bediene mich der Mathematik, aber ich glaube nicht an sie. Ich glaube an Gott.
(Albert Einstein)
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen.
(Wilhelm Busch)
Eine Ideologie ist Ordnung auf Kosten des Weiterdenkens.
(Friedrich Dürrenmatt)
Ideologie muß ein System von Ideen sein, die andauernden Überdenkens bedürfen.
(W.Weglehner)
Die verborgenen Quellen des Humors ist nicht Freude, sondern Kummer.
(Mark Twain)
Es ist aber in der Welt so eingerichtet, daß die dämlichsten Sprichworte Recht behalten.
(Alfred Döblin)
Wo die Göttlichkeit wirkt, geifert das Böse bereits um die Ecke. Wenn aber das Böse wirkt,
ist das Auge der Göttlichkeit besonders wachsam.
(W.Weglehner)
Das Gute sitzt inmitten des Bösen so unauffällig wie der Apfel im Nußbaum. Deshalb hat das Böse ein leichtes Spiel mit ihm.
(W. Weglehner)
Die Antwort ist das Unglück der Frage.
(Maurice Blanchot)
Am meisten liebt der Mensch seine Gewohnheiten. Deshalb fürchtet er den Tod, der den Gewöhnlichkeiten des Lebens ein Ende bereitet.
(W. Weglehner)
Mit dem Alter nimmt die Urteilskraft zu und das Genie ab.
(Immanuel Kant)
Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Mißerfolgs.
(Oscar Wilde)
Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt; Phantasie aber umfaßt die ganze Welt.
(Albert Einstein)
Der Willensschwache zeigt nur dann Willen, wenn er etwas zu tun verweigert, das ihm Willenskraft abverlangen könnte.
(W.Weglehner)
Berechenbar ist der Unberechenbare einzig darin, daß er das, was er mit Getöse verkündet, nicht tun wird.
(W. Weglehner)
Wenn Frauen Fehler machen wollen, dann soll man ihnen nicht im Wege stehen.
(Erich Kästner)
Gott hat den Menschen soviel Verstand gegeben, daß sie töricht werden in ihrer Klugheit.
(W. Weglehner)
Moral ist, wenn man so lebt, daß es gar keinen Spaß macht, so zu leben.
(Edith Piaf)
Demokratie darf nicht so weit gehen, daß in Familien darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.
(Willi Brandt)
Morgen werde ich mich ändern; gestern wollte ich es heute schon.
(Cristine Busta)
Es gibt etwas, das noch sinnloser ist als Fußball: Nachdenken über Fußball.
(Martin Walser)
Fußball ist perfekte Geistentleerung.
(Franzobel)
Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.
(Albert Camus)
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nicht genossen hat.
(Giovanni Boccacio)
Zwei Arten Menschen gibt es, aus denen nie etwas Richtiges wird: Diejenigen, die nie tun, was man ihnen sagt, und diejenigen, die nichts weiter tun.
(Abraham Lincoln)
Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.
(Erasmus von Rotterdam)
Allein die Gewohnheit ist es, wodurch die Natur völlig umgeändert und unterjocht werden kann.
(Francis Bacon)
Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene, die bei sich selbst anfangen.
(George Bernard Shaw)
Ein Esel muß seinem Herrn ewig dankbar sein für die Schläge, die er von ihm bekommt. Wie sonst nämlich lernte er, sich zu ducken?
(W. Weglehner)
Einfachheit ist das Resultat der Reife.
(Friedrich Schiller)
Der permanente Sieger gleicht dem ewigen Verlierer: Über kurz oder lang bringt er im besten Fall Unheil über sich, im schlechtesten über die Welt.
(W. Weglehner)
Das ist der Fluch der Schöpfung, daß alle menschlichen Organe irgendwann einmal müde werden – nur die Zunge nicht.
(Konrad Adenauer)
In der Welt der Tortur aber besteht der Mensch nur dadurch, daß er den anderen vor sich zuschanden macht.
(Jean Améry)
Wer zuletzt lacht, lacht am besten nicht laut.
(Gerhard Uhlenbruck)
Das Menschengeschlecht erkennt seine Propheten nicht und tötet sie, doch es liebt seine Märtyrer.
(Fjodor Dostojewski)
Die Zehn Gebote Gottes sind deshalb so klar und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission zustande gekommen sind.
(Charles de Gaulle)
Jeder übermütige Sieger arbeitet an seinem Untergang.
(Jean de La Fontaine)
Jung zu sein ist ein Fehler, der sich mit jedem Tag bessert.
(Theodor Heuss)
Der Kopf, der seinen Meister bereits in der Jugend gefunden hat, wird später selten einen Schädelbruch erleiden.
(W. Weglehner)
Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe.
(Psalm 62,2)
Wie klein ist das, was einer ist, wenn man´s mit seinem Dünkel mißt.
(Wilhlem Busch)
Der Klügere gibt nach, im dümmsten Augenblick.
(Gerhard Uhlenbruck)
Kühn verleumden – etwas bleibt immer hängen.
(Plutarch)
Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Altersschwachheit.
(Hans Kasper)
Die Mode der Frauen kann sich ändern. Ihre Absicht bleibt die gleiche.
(Oscar Wilde)
Mit Schmutz versteht der am besten zu schmeißen, der mittendrin sitzt, weil er reichlich davon hat.
(W. Weglehner)
Man ist nie geneigter, Unrecht zu tun, als wenn man Unrecht hat.
(Johann Peter Hebel)
Nicht jeder, der tut, was er kann, kann auch, was er tut.
(Gerhard Uhlenbruck)
Wer mit gutem Beispiel voranschreitet, kann sich vor allzu heftiger Verfolgung sicher wähnen.
(W. Weglehner)
Nur aus Höflichkeit gebraucht man bei herrischen Damen nicht das treffende zugehörige Eigenschaftswort; denn dann hieße es: Sie sind damisch.
(W. Weglehner)
Die genauesten Meßergebnisse der Einsamkeit liefern Höhe und Aufschlüsselung der Telephonrechnung.
(W. Weglehner)
Lege dein bestes Kleid an, bevor du dir ein neues zu kaufen gedenkst.
(W. Weglehner)
Iß dich satt, bevor du zum Fleischer gehst.
(W. Weglehner)
Hinsichtlich der Begreifbarkeit des Ewigen Gottes unterscheidet sich das menschliche Gehirn nicht von dem des Regenwurmes.
(W. Weglehner)
Der Rattenfänger von Hameln vermochte nichts weiter als eine schöne Melodie zu spielen.
(W. Weglehner)
Dem Tauben auf dem Dach kann die Schnarchende im Bett nichts anhaben.
(W. Weglehner)
In der Jugend sind die Jahre so unwichtig, daß sie schnell vergehen sollen. Im Alter werden sie so wichtig, daß sie von selbst schnell vergehen.
(W. Weglehner)
Möchte man sehen, wozu Kinder fähig sind, muß man aufhören, ihnen Sachen zu geben.
(George Norman Douglas)
Es gibt Menschen, die nur einer Fliege nichts zuleide tun können.
(W. Weglehner)
Nur wenige Begnadete werden am Ende der Zeit erfahren dürfen, daß sie nicht in allem irrten.
(W. Weglehner)
Gib dem Kind einen unverständlichen Namen, und man wird dich einen Gelehrten heißen.
(W.Weglehner)
Wer lustvoll den Keim des Unfriedens im Herzen hegt, hat keine andere Absicht als sich zeitlebens an den Früchten des Krieges zu delektieren.
(W. Weglehner)
Noch nie war etwas so leer wie das, was man heute in der deutschen Sprache als voll, noch nie etwas so unerotisch, was man als geil bezeichnet.
(W. Weglehner)
Nur solange genug da ist, hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus.
(W. Weglehner)
Der einzige, der von Überproduktionskrisen profitiert, ist der Geburtshelfer.
(W. Weglehner)
Unter der in absehbaren Tagen zu erwartenden Unsterblichkeit wird am meisten das Bestattungsgewerbe leiden.
(W. Weglehner)
Du kannst das schärfste Adlerauge ohne Sinn nach dem rechten Weg befragen, wenn du ihn nicht zu gehen bereit bist.
(W. Weglehner)
Die Parlamentarische Demokratie ist die Staatsform des Wohlstandes. Gibt die heilige Kuh einstens keine Milch mehr, wird sie um des Profits einiger weniger flugs geschlachtet, und aus ihrem Gerippe sprießt die Diktatur der Räuber und Mörder.
(W. Weglehner)
Weisheit ist, unabhängig von Intelligenz und Alter, die Summe aller bösen Erfahrungen.
(W.Weglehner)
Mit Männern ist es wie mit Aspirin – manchmal braucht man zwei.
(Ildikó von Kürthy)
Mit manchen Frauen ist es wie mit einem Abführmittel – am besten, man braucht keines.
(W. Weglehner)
Ein Mann für alle Fälle ist in jedem Fall ein Esel.
(W. Weglehner)
Man propagiert den Bildungsnotstand und wird den Notstand der Gebildeten schaffen.
(W. Weglehner sen.)
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, zuviel Nachsicht der Elefant im Porzellanladen.
(W. Weglehner)
Die schärfste Waffe im Kampf des deutschen Kapitalismus gegen den deutschen Sozialismus war die Banane.
(W. Weglehner)
Das Scheitern des Kapitalismus ist durch seine inneren Widerspürche vorgezeichnet. Er wird von seiner eigenen Habgier aufgefressen werden.
(W. Weglehner)
Derjenige, der die Karten mischt, hat – vorerst – die besseren.
(W. Weglehner)
Das Ende der Nahrungskette: Mensch frißt Mensch.
(W. Weglehner)
Die letzte Fehleinschätzung des weise Gewordenen ist, die Jungen vor den Fehlern, die er selbst einst machte, bewahren zu können.
(W. Weglehner)
Der Kluge ist mindestens so dumm wie der, den er für dumm hält.
(W. Weglehner)
Wer übermäßig von Arbeit spricht, führt nichts anderes im Sinn, als diese anderen aufzuhalsen.
(W. Weglehner)
Es ist hundertmal leichter, einen Jet zu fliegen, als eine Beethovensonate zu spielen.
(Gerhard Opitz, Konzertpianist und Inhaber einer Fluglizenz für Düsenflugenzeuge)
Geht hin, ihr vernünftigen Spötter der Göttlichkeit, und zählt die Sandkörner am Meeresstrand. Dann habt ihr eine Aufgabe, die eurer Vernunft würdig ist.
(W. Weglehner)
Vom Menschen kann der Neue Mensch nicht geschaffen werden. Beißen wir daher auf die Zähne und begnügen uns mit dem alten – einschließlich unser selbst.
(W. Weglehner)
Kann dem, der unter schlimmen Zahnschmerzen leidet, die vielleicht noch schlimmere Migräne eines anderen ein Trost sein?
(W. Weglehner)
Die größten Radioteleskope vermitteln nichts anderes als blinde Brillengläser von Amöben.
(W. Weglehner)
Die einzige Wahrheit in der Welt war, ist und bleibt die Lüge.
(W. Weglehner)
Blauäugige Toleranz hat die Sprengkraft eines Schleudersitzes.
(W. Weglehner)
Wer sich zu lange vor die Haustür kacken läßt, wird nicht umhinkommen, irgendwann hineinzutreten.
(W. Weglehner)
Die Organe des Geldzählers gleichen den Einzelteilen einer Vakuumpumpe.
(W.Weglehner)
Bevor du auf Brautschau gehst, junger Springbock, beehre die Dirne.
(W. Weglehner)
Schnee räumen im Sommer kann jeder; Gras mähen im Winter ist hingegen eine echte Kunst.
(W. Weglehner)
Wer zu lange rührt, wird am Ende selbst zu Butter.
(W. Weglehner)
Wenn junge Hunde kämpfen, brechen keine Zähne aus.
(W. Weglehner)
Solange es Meinungsmacher gibt – also immer – wird einer, der eine eigene Meinung hat, sich der Angriffe jener erwehren müssen.
(W. Weglehner)
Heureka, ich hab´s gefunden, rief der Faulpelz, das Gesetz der Überwindung der Masse beeinflussen zu wollen, ist und bleibt eine Illusion!
(W. Weglehner)
Man kann kaum glauben, wie groß der Unterschied zwischen Dein und Mein und Mein und Dein ist.
(W. Weglehner)
Die Diplomatie, die allenthalben als Krönung der Klugheit gefeiert wird, ist die hinterhältigste Erscheinung von Lug und Trug.
(W. Weglehner)
Wer lange prüft, wird sich gerade deshalb am Ende nicht binden.
(W. Weglehner)
Der Feind des Guten ist das Bessere.
(Walter Widemair)
Könige der Börsen werden die, die am übelsten furzen können.
(W. Weglehner)
Allein die Mode vermag die Welt zu ändern: Früher trugen nur Männer Hosen, heute haben die Frauen sie an.
(W. Weglehner)
Wie soll der Ochs einen Esel belehren, wenn noch nicht einmal die Wissenschaft herausgefunden hat, wer von beiden der Klügere ist?
(W. Weglehner)
Was nützt es, die Schauspieler auszutauschen, wenn die Komödie, auf sie geschrieben, eine Schmiere ist?
(W. Weglehner)
Prasse in der Zeit; Diebstahl in der Not gilt als Kavaliersdelikt, rät der Ganove.
(W. Weglehner)
Wundere dich nicht über den kleinen Mann, dem es gelingt, groß zu werden.
(W. Weglehner)
Der beste Philosoph hat sein Leben nicht im Elfenbeinturm, sondern auf der Straße verbracht, wo er die Menschen kennenlernte.
(W. Weglehner)
Das geheimnisumwitterte Marktgesetz von Angebot und Nachfrage bedeutet nichts anderes, als daß Bedürfnisse schamlos ausgenützt werden.
(W. Weglehner)
Wer von der Hand in den Mund lebt, muß gewärtig sein, daß diese eines Tages so hohl wird wie sein Kopf und den hungrigen Mund nicht mehr füllen kann.
(W. Weglehner)
Beim Geld an der Börse ist es wie mit dem Wasser: Beim einen verdunstet und verdampft es, beim anderen kommt es als Platzregen wieder zum Vorschein.
(W. Weglehner)
Ein Paradoxon des Geldmarktes ist, daß gleichzeitig mit der sinkenden Kaufkraft der Wert des Geldes bei denen steigt, die nicht viel davon haben.
(W. Weglehner)
Für den aus guten Gründen einsilbig Gewordenen bedeuten bereits zwei Silben unnützen Geschwätzes eine Tortur.
(W. Weglehner)
Ein Mann allein ist eine Gefahr, zwei eine kriminelle Vereinigung.
(Feministinnen-Ausspruch)
Vernmünftig haushalten heißt nichts weiter, als die vier Grundrechnungsarten zu beherrschen und dabei vor allem Plus und Minus unterscheiden zu können.
(W. Weglehner)
Die 2000-jährige Geschichte des Christentums ist eine 2000-jährige Geschichte der Judenverfolgung.
(Uta Ranke-Heinemann)
Nur der unverbesserlich Boshafte nützt das Eingeständnis eines Fehlers des Reuigen für sich.
(W. Weglehner)
Lerne aus den trüben Stunden und sie schmelzen zu Minuten, bewahre die glücklichen Augenblicke im Herzen und sie werden zur Ewigkeit.
(Astrid Schuricht)
Leider dauern die trüben Stunden meist länger als eine kleine Ewigkeit.
(W. Weglehner)
Über das Disputieren
Als ich ein Kind war, verboten mir Lehrer das Reden. Als ich Menschen überzeugen wollte, bedrohte man mich. Als ich selbst Lehrer geworden war, verpaßte man mir einen Maulkorb. Wenn ich alt geworden bin, wird man mich als Schwätzer abtun.
(W. Weglehner)
Der Mensch ist als Narr geboren, in seinem Hirn wackelt beständig sein Verstand.
(“Falstaff”, Guiseppe Verdi/Libretto: Amigo Boito)
Erst wenn die Seele die Windungen ihres Gefängnisses, das einer Walnuß gleicht, verläßt, wird der Geist verstehen.
(W. Weglehner)
Wer schwatzhafte Gesellschaften meidet, braucht sich nicht darum zu scheren, was man dort in seiner Abwesenheit über ihn redet.
(W. Weglehner)
Nicht nur Kleider, auch Preise machen Leute.
(W. Weglehner)
Ein Junger, der über das Leben schreibt, hat es noch vor sich, mag er auch ein Genius sein. Ein Alter, der über das Leben schreibt, hat die Grobheiten, die es birgt, hinter sich.
(W. Weglehner)
Am Ende einer langen und eifrigen Wissenserweiterung wartet die niederschmetternde Erkenntnis um die Ohnmacht.
(W. Weglehner)
Nichts kann die Ängste, aber auch die Hinterhältigkeit eines Menschen besser verbergen als die Sonnenbrille.
(W. Weglehner)
An Moral findet man in der Politik soviel wie von Salomos Hohem Lied im Augiasstall.
(W. Weglehner)
Wer selbst nicht Bräutigam ist, kann leicht Hochzeit feiern.
(W. Weglehner)
Was ein Mensch richtig macht, muß in gleicher Weise gewürdigt werden wie das angegriffen wird, was er falsch macht.
(W. Weglehner)
Vieles ist machbar, heißt es; doch vom Vielen das Meiste nicht.
(W. Weglehner)
Cognosco non cognosco. (Ich kapiere, daß ich nichts kapiere.)
(W.Weglehner)
Wer glaubt, im Alter weise geworden zu sein, ist töricht geblieben.
(W. Weglehner)
Der Freudlose ist durchaus nicht ohne Freude, ergötzt er sich doch an seiner Schadenfreude.
(W. Weglehner)
Meine Mutter zog mir keine Handschuhe an, mein Freund. So gib du mir deine, damit ich nicht friere.
(W. Weglehner)
Frauen bewegen die Welt…
(Iris Berben)
… mit ihrem Unterleib. Männer nicht weniger.
(W. Weglehner)
Der Mensch unterscheidet sich vom Tier dadurch, daß das Tier vernunftbegabt ist, denn es lebt nach seinen Fähigkeiten und nach seinen Bedürfnissen.
(W. Weglehner)
Geduld und Ungeduld sind wie ein heillos zerstrittenes Zwillingspaar. Gab es je eine Möglichkeit, sie aneinander zu versöhnen?
(W. Weglehner)
Eine schlimme Seelenkrankheit der Gegenwart ist der moderne Rationalismus. Er macht den Menschen überheblich, neunmalklug, selbstsüchtig, gefühlsarm und resistent gegen jegliche Selbstkritik.
(W. Weglehner)
Schmerz schlägt Ästhetik.
(Leibl Rosenberg)
Das Groß-Hirn des Klein-Schmidt, der sich Mensch nennt, hat nicht einmal sich selbst im Griff. Wie soll es jemals verständig sein?
(W. Weglehner)
Das Unwort der Philosophie ist “Warum”. An ihm zerreißt die lange Kette der Erkenntnis.
(W. Weglehner)
Die Wahrheit ist das Schlimmste, das der Mensch dem Menschen antun kann.
(W. Weglehner)
Wetter ist nicht gleich Klima, aber Klima ist die Summe von Wetter.
(W. Weglehner)
Wer sich nur mit den ihm angenehmen Ideen beschäftigt, wird in sämtliche Fallen tappen, die ihm diese stellen.
(W. Weglehner)
Es gibt andere Werte als unseren Allerwertesten.
(Sonja Horvatic)
Leistung muß sich wieder lohnen! sagte der Autor, der in zehn Jahren 30 Bücher geschrieben hatte, verbrannte die Manuskripte und heuerte bei der städtischen Kanalisation als Aushilfstaucher an.
(W. Weglehner)
Bitterkeit ist das Ergebnis böser Erfahrungen, Nachsicht das der guten; beide zusammen erschließen die Weisheit – vielleicht.
(W. Weglehner)
Den Kopf unterm Arm zu tragen, macht das Leben auch nicht einfacher. Es sei denn, man ist dann, wie behauptet wird, wirklich schon tot.
(W. Weglehner)
Nur im horizontalen Gewerbe hört beim Geld die Freundschaft nicht auf.
(W. Weglehner)
Ihr Frauen, seht euch nicht um in den Geschäften nach etwas, das ihr braucht, sonst braucht ihr etwas, das ihr nicht braucht.
(W. Weglehner)
Jung gefreit, nie bereut? Junger Freier – das wird teuer.
(W. Weglehner)
Sehen wir ab von der Angst vor dem Verhungern, so ist die Gier der Versuch des Ausgleichs eines Persönlichkeitsdefizits durch Raffen von Reichtümern und deren Zurschaustellung, mit einem Wort: Angeberei.
(W. Weglehner)
Solange der Igel nicht ohnmächtig ist, ist der Fuchs nicht mächtig.
(W. Weglehner)
Wer als Kind nie richtig kniefällig wurde, wird sich zeitlebens die Schienbeine aufschlagen.
(W. Weglehner)
Manch laues Fürzlein zieht eine gewaltige Schlammlawine nach sich.
(W. Weglehner)
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß; was ich weiß, sollte mich längst kalt lassen.
(W. Weglehner)
Seit der Einführung der Fühlbarkeit von Temperaturen friert und schwitzt es sich wesentlich leichter.
(W. Weglehner)
Gerade diejenigen, die die Wahrheit am lautesten beschwören, sind die schamlosesten Lügner.
(W. Weglehner)
Nachdem der alte Esel seinem Herrn davon gelaufen war, machte er Katzenmusik und praßte Diebesgut.
(W. Weglehner)
In der Zeit der Blüte ihrer Jugend ihre liebste Minne, wird der Spiegel den Frauen im Alter zum Hauptärgernis.
(W. Weglehner)
Erst schlechte Zeiten offenbaren, wie menschlich und demokratisch eine Gesellschaft in Wirklichkeit ist.
(W. Weglehner)
Die Erinnerung, ob gut oder schlecht, ist Gift für Gegenwart und Zukunft, weil sie über die Maßen verherrlicht oder verfinstert.
(W. Weglehner)
Unser Weg heißt Mut, Übermut, Hochmut. Stünden Großmut und Demut am Anfang, könnten wir uns Fall und Kleinmut ersparen.
(W. Weglehner)
Selig sind die Ignoranten, denn proportional mit dem Wissen wächst die Verzweiflung.
(W. Weglehner)
Der normale Mensch verhält sich wie eine Wespe; solange man nicht nach ihr schägt, sticht sie nicht.
(W. Weglehner)
Befehl und Gehorsam können das Verhalten des normalen Menschen ganz erheblich verändern; er sticht, ohne daß man nach ihm schlägt.
(W. Weglehner)
Wenn ich morgens aufstehe, ist es Montag; lege ich mich abends nieder, ist es Sonntag. Das Geheimnis dazwischen nennen wir Zeit.
(W. Weglehner)
Die Publikation des kleinen Mannes ist der Leserbrief.
(W. Weglehner)
Die Einfachheit des vermeintlich Schlichten gebiert oftmals mehr Vernunft als die Kompliziertheit des scheinbar Klugen.
(W. Weglehner)
Geld regiert die Welt, sprach die Binse in ihrer grenzenlosen Weisheit und hatte Recht – wie immer.
(W. Weglehner)
Hebe zuerst das Schwere, dann wird dir alles andere leicht vorkommen.
(W. Weglehner)
In seiner Neugier unterscheidet sich der Mensch nicht von der Kuh auf der Weide. Deshalb ist es so leicht, ihn zu belügen.
(W. Weglehner)
Wer von Menschenrassen spricht, braucht sich nicht zu wundern, wenn man ihn einen Pinscher nennt.
(W. Weglehner)
Wer sich dazu durchgerungen hat, mit dem Frieden in sich selbst einverstanden zu sein, wird bald auch mit anderen in Frieden leben.
(W. Weglehner)
Hochmut und Absturz verhalten sich zueinander wie Knall und Fall. Es dauert nur etwas länger.
(W. Weglehner)
Die Pluralität einer Gesellschaft zeigt sich auch daran, daß jeder seine Meinung unter die Leute bringen kann, selbst wenn diese noch so aberwitzig ist.
(W. Weglehner)
Je mehr Tränen deines Geistes du rechtzeitig ausschüttest, junger Mensch, desto weniger mußt du im Alter vergießen.
(W. Weglehner)
Der Charakterlose braucht sein Gesicht nie zu verstecken, weil er eine schäbige Maskerade lebt.
(W. Weglehner)
Wo es keine Heiligen gibt, ist auch kein Platz für Scheinheilige. Dort aber, wo viele Scheinheilige sind, sollten sie auf ihre Heiligen achten.
(W. Weglehner)
Wer von Heil spricht, muß nicht zwangsläufig Hitler oder andere Schurken meinen.
(W. Weglehner)
Millionär zum Tellerwäscher: Ich war auch mal Tellerwäscher.
Tellerwäscher zum Millionär: Ich war auch mal Millionär.
(Fritz Witz, Erfinder des Witzes; Witz hier in Kurzfassung)
Die Grille sorgt nicht weniger als die Ameise. Nur nicht für eine Königin.
(W. Weglehner)
Wer Gerechtigkeit lernen will, muß Unrecht erfahren haben.
(W. Weglehner)
An die Stelle der Wissenschaft ist die Besserwisser-Schaft getreten,
(W. Weglehner)
Es heißt, der Faule wird am Abend fleißig. Deshalb bekommt der Nachtschichtarbeiter auch mehr Lohn.
(W. Weglehner)
Wer dem Selbstzweifel keinen Raum läßt, ist vom Wahn des Hornviehs, sei es Ochs, Hirsch oder Ziege, nicht weit entfernt.
(W. Weglehner)
Dem arme Poeten von einst war es wenigstens vergönnt, in seinem kargen Bett zu siechen. Der Schriftsteller der Gegenwart kommt nicht umhin, sogar für seine eigenen Sargnägel bei der Müllabfuhr zu malochen.
(W. Weglehner)
Der Sinn des Lebens ist erst nach dem Leben erkennbar,
(W. Weglehner)
Zuerst betrachtete man das Herz als Sitz des Verstandes. Dann glaubte man lange Zeit, es sei das Hirn. Langsam beginnen einige zu begreifen, daß alles im Arsch ist.
(W. Weglehner)
Größenwahn ist das Los des Wurms, dem es verwehrt ist zu erkennen, daß das, was er glaubt, endlich rreicht zu haben, andere größenwahnsinnige Würmer längst vor ihm erreichten.
(W. Weglehner)
Koste nicht von den Tränen des Weibes, weder von den guten noch von den schlechten, denn sie werden dir gehörig die Suppe versalzen.
(W. Weglehner)
Die Macht der Frau über den Mann vermindert sich parallel zu der Abnahme der männlichen Keimzellenproduktion.
(W. Weglehner)
Wer zum Schönheitschirurgen geht, kann sein Gesicht verlieren.
(Karl Trappe)
Selbst der brave Mann an sich denkt zuletzt.
(Karl Trappe)
Was sich liebt, das neckt sich; was sich neckt, bekriegt sich bald.
(W. Weglehner)
Man kaufe nur einen Geldbeutel, in dem das Geld schon drin ist.
(Volksgut)
Wie demokratisch können Demokraten sein, die Diktatoren unterstützen?
(W. Weglehner)
Ab einem bestimmten Zeitpunkt bleiben Frauen die Tage aus, und Männer kommen in die Jahre.
(W. Weglehner)
Viele Menschen, im besonderen Frauen, sind nicht gesund, wenn sie nicht krank sind.
(Volksgut, nach Moliére)
Ener der wenigen wesentlichen Unterschiede des Menschen zum Affen besteht darin, daß der Mensch Unheil ersinnen und dies entweder verschweigen oder sich lautstark damit brüsten kann
(W. Weglehner)
Nisi tacuisses, veritatis amicus mansisses. (Hättest du nicht geschwiegen, wärst du ein Freund der Wahrheit geblieben.)
(W. Weglehner)
Das Himmelreich des Irdischen ist sein Schneckenhaus.
(W. Weglehner)
Es gibt Menschen, die nicht wissen, was Fußball ist. Wie sollen die wissen, was Damenfußball ist?
(W. Weglehner)
Wer Hiob nicht versteht, muß selbst Hiob werden.
(W. Weglehner)
Wo Besitz ist, streichen die Hyänen.
(W. Weglehner)
Den Kleidern, die Leute machen, haben sich Worte aus Plastik beigesellt.
(W. Weglehner)
Nur an offenen Gräbern wird noch mehr gelogen als vor Gericht.
(W. Weglehner)
Aus Vorschußlorbeeren kann leicht ein Schuß in den Ofen werden.
(W. Weglehner)
So verspürte ich immer eine verzehrende Sehnsucht und wußte doch nie, wonach.
(W. Weglehner)
Die Frauenbewegung des 21. Jahrhunderts hat sich auf die Fahnen geschrieben, überflüssige Dummheiten der Männer nachzuahmen.
(W. Weglehner)
Wenn ich morgen nicht gestorben bin, müßte ich im Prinzip heute noch leben.
(W. Weglehner)
Selbst wenn nichts klar ist, so ist zumindest doch klar, daß nichts klar ist.
(W. Weglehner)
Der wahre Philosoph sagt nie: So ist es!, sondern: So könnte es vielleicht sein.
(W. Weglehner)
Die Konsumüberzeugungsdiktatur läßt vor allem Frauen finden, was sie nie gesucht haben.
(W. Weglehner)
Wenn du denkst: du denkst, dann denkst du nur: du denkst.
(deutscher Schlager)
Der Meinungsmacher sagt nicht, was er meint, weil er nicht meint, was er sagt.
(W. Weglehner)
Weil dem Mann von der Natur als oberste Prämisse die Arterhaltung vorgeschrieben ist und er auch nicht unter übermäßigen Hormonstörungen zu leiden hat, verhält er sich dem Weibe gegenüber zunächst gutmütig.
(W. Weglehner)
Wir Menschen haben uns in unserer Selbstherrlichkeit zum Ebenbild Gottes gemacht. Danach müßte Gott ganz schön dumm sein.
(W. Weglehner)
Geheimniskrämerei ist der Nährboden für Gerüchte, Legenden und üble Nachrede.
(W. Weglehner)
Gender! o wie schrecklich.
Sagt doch wieder:
Love me tender.
(W. Weglehner)
Je höher die Kultur, desto schlimmer ihre Entgleisungen.
(W. Weglehner)
Vielleicht ist das hartnäckige Festhalten vieler Menschen an Gewohnheiten, auch üblen, nichts weiter als die Angst, etwas zu verlieren.
(W. Weglehner)
Die eigene Erfahrung ist die alleinige Quelle der persönlichen Weisheit.
(W. Weglehner)
Warum nur haben wir Menschen so Angst vor dem Sterben? Sind wir die ersten, die gestorben sind? Der Neandertaler ist ist sogar ausgestorben, alle Achtung vor ihm.
(W. Weglehner)
Die Zeit ist da, daß die Menschen wieder den Überlebenskampf lernen. Nicht gegeneinander, sondern gegen die eigene Bequemlichkeit und Trägheit. Aber es war schon immer am einfachsten, vom anderen zu nehmen ohne dafür zu geben.
(W. Weglehner)
Was tun mit all unserem Wissen? Ach, erwarten wir getrost den Tag, der uns an den Ort des Friedens bringt und schütten es aus neben den Hügel scholliger Erde, damit es dort verwese, ohne uns zu beschweren.
(W. Weglehner)
Je kleiner der Hund, desto spitzer die Zähne.
(W. Weglehner)
Die Leiste geht so lange zu Wasser, bis sie bricht.
(W. Weglehner, Spruch für einen leistenbrüchigen Wassersüchtigen)
Wenn wir fragen: Wer fängt wen, die Maus den Speck in der Falle oder der Speck die Maus in der Falle, so werden wie die Antwort vom gemeinsamen Nenner bekommen.
(W. Weglehner)
Frieden! Frieden jetzt! schrie der Eine, der dem Anderen ordentlich eine gebrettert hatte.
(W. Weglehner)
Madame Musica Antiqua umschmeichelt Herz und Gemüt. Medusa Musica Viva treibt den Menschen ins Tollhaus.
(W. Weglehner)
O wären doch manche Menschen nicht blind und taub, dafür aber wenigstens stumm.
(W. Weglehner)
Nicht das Gerücht, sondern das angebliche Körnchen Wahrheit daran ist Sinn und Zweck.
(W. Weglehner)
Wenn ihr Herr furzt, freuen sich die Esel, weil sie glauben, reich beschenkt worden zu sein.
(W. Weglehner)
Hass ist das Ende langen Zorns.
(W. Weglehner)
Nur ein Esel fragt den Krämer nach der Güte seiner Ware.
(W. Weglehner)
Es heißt heute, wer länger lebt, soll auch länger arbeiten.
Müßte er dann aber nicht auch kürzer tot sein dürfen?
(W. Weglehner)
Wird einer vom Millionär zum Tellerwäscher, so hat er die besten Voraussetzungen, Millionär zu werden.
(W. Weglehner)
Irgendwann macht der ewige Sündenbock von seinen spitzen Hörnern Gebrauch.
(W. Weglehner)
Stelle der durstigen Kuh einen Eimer Bier hin: Sie wird es dir nicht danken, weil sie von Natur aus vernünftig ist.
(W. Weglehner)
Wer mit zwei lachenden Augen geht, braucht sich um sein weinendes Hühnerauge nicht zu scheren.
(W. Weglehner)
Wenn dich eine Blume küßt,
schau vorher auf die Preiselist´.
(W. Weglehner)
Ein “danach”, einerlei auf welchem Gebiete, gibt es für den Mann nicht, weil die Frauen immer das letzte Wort und die Männer das Nachsehen haben. Einzig Berlusconi soll es einmal gelungen sein zu fragen: Nun, wie war ich?
(W. Weglehner)
Als sicher kann im Leben nur gelten, daß das, was vorkommt, immer wieder mal vorkommt, komme auch vor, was da wolle.
(W. Weglehner)