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	<title>WWW * Willi Weglehners Webseite</title>
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		<title>Usus</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 07:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willi Weglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles - falls es wahr ist]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#8220;So brutal und demütigend hätte die Merkel den Röttgen nicht gleich abservieren müssen, nicht wahr, Simpert?&#8221; &#8220;Das wird Usus werden, Schmied. So wie du dein Eisen behandelst. Was so dreist daran ist, ist, daß sie es wagt, diese Maßnahme vor Land und Leuten mit der Sorge um das Umweltministerium zu begründen. Drei Tage nach [...]]]></description>
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<p>&#8220;So brutal und demütigend hätte die Merkel den Röttgen nicht gleich abservieren müssen, nicht wahr, Simpert?&#8221;</p>
<p>&#8220;Das wird Usus werden, Schmied. So wie du dein Eisen behandelst. Was so dreist daran ist, ist, daß sie es wagt, diese Maßnahme vor Land und Leuten mit der Sorge um das Umweltministerium zu begründen. Drei Tage nach der Katastrophenwahl. Warten wir, bis dieser Usus auch vor ihr selbst nicht halt macht. Denn die Geier, die jetzt noch so um sie rumschwänzeln, werden in absehbarer Zeit dafür sorgen, daß sie in die Uckermark zurückkehrt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und die Wähler.&#8221;</p>
<p>&#8220;Der Seehofer, Simpert&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Was denn, was denn, Schulmeister?! Der Seehofer hat wenigstens die Wahrheit und, was sehr wichtig ist, Servus gesagt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Jawoll, Simpert! Das gehört sich so.&#8221;</p>
<p>&#8220;Bravo, Simpert! So gehört sich das!&#8221;</p>
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		<title>Facebook</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 19:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willi Weglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es soll Leute geben, die das noch nicht wissen, also: Ein Facebook ist ein Gesichtsbuch. Reich bebildert mit Gesichtern. Dann braucht man nicht soviel zu lesen, denn das Lesen ist schwierig geworden. Das Schreiben vielleicht sogar noch mehr. Das Wort kommt aus dem Englischen, ist aber längst deutsch geworden wie so viele andere Wörter, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll Leute geben, die das noch nicht wissen, also: Ein Facebook ist ein Gesichtsbuch. Reich bebildert mit Gesichtern. Dann braucht man nicht soviel zu lesen, denn das Lesen ist schwierig geworden. Das Schreiben vielleicht sogar noch mehr.<br />
Das Wort kommt aus dem Englischen, ist aber längst deutsch geworden wie so viele andere Wörter, dass man oft glauben möchte, man befinde sich beim Turmbau zu Babel.<br />
Mit dem Facebook kann man von face to face kommunizieren, vorausgesetzt, man ist des Lesens und Schreibens noch einigermaßen  mächtig. Wäre es ein englisches Wort geblieben, müsste es allerdings heißen „from eyeball to eyeball“. Das weiß aber keiner mehr, seit es deutsch wurde. Wie klänge das auch: Eyeballtoeyeballbook, lächerlich. Damit macht man keinen Staat heutzutage, kann man bei „Psychologie Heute“ nachlesen.<br />
Eines ist sicher: Facebook hat dem Buch der Bücher längst den Rang abgelaufen, denn im letzteren gibt´s keine Gesichter zu betrachten. Da muss man lesen, viel lesen und viel verstehen.<br />
Bilder und Buchstaben also bietet ein Facebook. Verstehen braucht man auch nicht viel, wenn man da lesen kann: Ich gehe gerade auf´s Clo.<br />
Und weil das für Viele doch ein wenig banal ist, hat man aus dem Facebook und dessen Gebrauch flugs ein Soziales Netzwerk gemacht; Netze, das weiß jeder, werden beim Fischfang verwendet. Oder in einem Land, in dem nicht gerade Stiere durch die Straßen gehetzt werden, zum Vogelfang.<br />
Bei uns gibt es weder dies noch jenes, weil wir ein Kulturvolk sind. Was geschieht nun im sozialen Netzwerk eines Kulturvolkes?<br />
Werden da weit ausladend wie beim einem Netz virtuelle Essen ausgegeben an Bedürfige? Quatsch, Keiner in unserem Kulturland ist bedürftig, vor allem Kinder nicht. außer an Mitteilungsmöglichkeiten. Das ist das Neue, das Neosoziale gewissermaßen. Und so kann man sich auch auf neue Art und Weise sozialisieren: in einer Gemeinschaft gleichbesinnter Bedürftiger mit ihren sozialen Faces, eingebunden in das Netz Poseidons, dem keiner entkommen kann, hat er sich erst einmal drin verfangen. Aber sie wollen ja auch überhaupt nicht mehr heraus, weil das Netz Heimat geworden ist für sie.<br />
Da wird dann schon mal zur Geburtstagsfete eingeladen, und Hunderte erscheinen, ungebeten zwar, aber das Facebook ist ja auch ein Einladungsbook. Dass die Ungebetenen dann zu Lustigvandalen werden, liegt an ihren fehlenden Mitteilungsmöglichkeiten, ganz klar. Da werden dafür halt die Ärmel hochgekrempelt, und los geht´s.<br />
Facebook hat mittlerweile nicht nur Kultstatus, sondern eine Monopolstellung.<br />
Könnte man eventuell nicht&#8230;?&#8230; es liegt mir auf der Zunge&#8230; Momentchen noch&#8230;. ja, das wäre der große Hype. Hätte aber einen Haken; Da dürften nur Frauen mitmachen, denn die Gesäße von Männern sind schlichtweg peinlich anzuschauen. Die abendländische Kultur jedoch verbietet die Diskriminierung von Männern, auch und vor allem wegen ihres unansehnlichen Gesäßes. Für den Mann selbst wäre das frelich eine interessante Information, weil er sein eigenes Gesäß im Gegensatz zum Weibe, das es versteht, sich von allen Seiten zu betrachten, noch nie da gesehen hat.. So hätte er wenigstens eine klitzekleine Vorstellung davon<br />
Dieses zu fotografieren wäre keine Schwierigkeit. Könnte ja jemand anders machen. Hauptsache, es stünde dann im Book, ein wenig geschminkt vielleicht. Machen die Facebookianer ja auch.<br />
Auf, lasst uns Assbook gründen! Dann können endlich Face und Ass so kommunizieren, dass es der Menschheit nützt, denn aus dem Ass kommt nicht nur bullshit, wie mancher glauben mag. Da sollte man sich ruhig mal genauer anhören, was alles so aus dem Mund, dem Face zugerechnet, kommt.<br />
Außerdem wäre es dem Ass gegenüber sehr sozial, weil, wie der große Philosoph Pieter Sloterdijk bereits vor langer Zeit erkannnte, der Ass sein Leben lang ein trostloses Dasein in tiefer Dunkelheit fristen muss.<br />
Und erst die Kohle, die damit zu verdienen ist! Packen wir es an. Wer mitmachen will, soll sich umgehend auf Facebook melden.</p>
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		<title>Mirakulös</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 08:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willi Weglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles - falls es wahr ist]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Gaucks Rede war ja im Grunde in Ordnung. Aber das mit dem Demokratie-Wunder&#8230; ich weiß nicht so recht&#8230; ein wenig übertrieben&#8230;&#8221; rümpft Simpert Bippus die Nase. &#8220;Wieso, Simpert? Es grenzt doch an Wunder, wie in unserer Demokratie ungestraft beschissen und gelogen wird.&#8221; meint der Maurermeister. &#8220;Es gibt Wunder, meine Herren. Das wissen wir aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gaucks Rede war ja im Grunde in Ordnung. Aber das mit dem Demokratie-Wunder&#8230; ich weiß nicht so recht&#8230; ein wenig übertrieben&#8230;&#8221; rümpft Simpert Bippus die Nase.</p>
<p>&#8220;Wieso, Simpert? Es grenzt doch an Wunder, wie in unserer Demokratie ungestraft beschissen und gelogen wird.&#8221; meint der Maurermeister.</p>
<p>&#8220;Es gibt Wunder, meine Herren. Das wissen wir aus der Schrift.&#8221; mahnt der Kaplan.</p>
<p>&#8220;Richtig. Da war einmal ein Pilger, der aus Lourdes kam.&#8221; weiß der Schulmeister. &#8220;Als der Zöllner an der Grenze an der Flasche roch, in der angeblich heiliges Wasser drin war und feststellte, das sei Cognac, fiel der Pilger auf die Knie und rief entzückt aus: O Wunder, o Wunder!&#8221;</p>
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		<title>Im Namen des Volkes</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willi Weglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles - falls es wahr ist]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das nenne ich politische Entscheidungsfreudigkeit und Volksnähe, meine Herren.&#8221; schwärmt Simpert Bippus. &#8220;Unser Landesvater hält einen Plebiszit zum Euro für denkbar.&#8221; &#8220;Du wirst doch deinem FJS nicht untreu werden, Simpert&#8230;?&#8221; &#8220;Der lügt doch noch besser als der alte Stiernacken, Simpert.&#8221; &#8220;Blebiswas, Simpert?&#8221; fragt der Totengräber zornig vom Nebentisch aus.  &#8220;Könnt ihr nicht mehr deutsch reden?&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das nenne ich politische Entscheidungsfreudigkeit und Volksnähe, meine Herren.&#8221; schwärmt Simpert Bippus. &#8220;Unser Landesvater hält einen Plebiszit zum Euro für denkbar.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du wirst doch deinem FJS nicht untreu werden, Simpert&#8230;?&#8221;</p>
<p>&#8220;Der lügt doch noch besser als der alte Stiernacken, Simpert.&#8221;</p>
<p>&#8220;Blebiswas, Simpert?&#8221; fragt der Totengräber zornig vom Nebentisch aus.  &#8220;Könnt ihr nicht mehr deutsch reden?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ein Plebiszit ist ein Volkentscheid, Totengräber.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aha. Das Volk sollte sich lieber entscheiden, nicht gerade jetzt zu sterben, denn der Boden ist steinhart gefroren, ihr Herren. Jedenfalls  solange nicht, wie der Schröder noch so kalt aus Sibirien bläst, damit seine Gazprom-Geschäfte noch mehr Profit abwerfen.&#8221;</p>
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		<title>Dringlichkeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 22:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willi Weglehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist heute nicht dringlich oder umgehend oder sofort oder, im jetzt üblichen Sprachgebrauch, urgently zu erledigen, zu bekommen, zu besorgen, wo jeder alles hat bis auf die Armen, derer täglich mehr werden? Da haben wie nun einen Präsidenten, sich dessen zu entledigen diese Gesellschaft mehr als genügend Bedarf hätte. Dringlichst eben. Ebenso dringlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist heute nicht dringlich oder umgehend oder sofort oder, im jetzt üblichen Sprachgebrauch, urgently zu erledigen, zu bekommen, zu besorgen, wo jeder alles hat bis auf die Armen, derer täglich mehr werden?<br />
Da haben wie nun einen Präsidenten, sich dessen zu entledigen diese Gesellschaft mehr als genügend Bedarf hätte. Dringlichst eben.<br />
Ebenso dringlich ist daneben auch die Beendigung der unsäglich gewordenen Verlautbarungen dazu.<br />
Grundsätzlich dringlich ist freilich auch die Entledigung von allen Umständen, die damit zusammenhängen.<br />
Gönnen wir uns einen kurzen Rückblick auf einige Personen, die das Amt bekleideten in der Historie.<br />
Nach Abdankung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm des Schnurrbärtigen war der Präsident tatsächlich der oberste Mann im Staate.<br />
Dem Voll-Irren mit dem weniger opulenten Schnurrer, einem volksdeutschen Schnurrer nämlich, gelang es, durch einen Staatsstreich das Amt des Staatspräsidenten mit dem des Kanzlers zu vereinigen. Das Amt, das einige Jahrzehnte vorher ein gewisser Bismarck mehr oder weniger gut ausgeübt hatte – zumndest mit dem Kaiser im Hintergrund, dem obersten Souverän von dafür eigens geschaffenen Gottes Gnaden.<br />
Nach des Volksschnurrbärtigen und seines auf tausend Jahre vorgepachteten Reiches schmählichem Ende der Volksdiktatur einer diebischen und massenmordenden Oligarchenclique blieb das Amt des Präsidenten zwar bestehen, entfaltete sich de facto aber zu einer kostspieligen Scheinbühne, auf der die Puppen tanzten, von wem auch immer hineingehoben und dann geführt.<br />
Vom Derzeitigen wollen wir nun aber wirklich nicht mehr sprechen, weil er ein Lügner und Vertuscher ist. Es nützt  auch nichts, wenn er eine Rede zur Wannseekonferenz hält, die sowieso nur einer seiner Schreiberlinge verfasst hat.<br />
Da waren andere vor ihm, Vertreter des Neuanfangs nach der mörderischen Katastrophe, denen man ihr Demokratiebestreben noch abnehmen konnte, wenngleich unter diesen auch mindestens ein Halbseidener mit NS-Vergangenheit war. Man sah es ihm nach, weil man ihm ansah, dass er ein Hanswurst war und populärwissenschaftlich Penis Lübke, der Einfaltspinsel genannt wurde.<br />
Andere kann man ruhigen Gewissens in die Event-Veranstalter mit höchster Rendite einreihen: Weihnachtsansprachen, Neujahrs- und sonstige überflüssige Empfänge, der Abwechslung halber dann und wann eine Reise nach Afrika, wo sie verhungernden Kindern übers Köpfchen streichen und sich in zerknirschter Fürsorge ablichten lassen.<br />
Das Amt an sich ist so viel wert wie seine Repräsentanten, also nicht weniger überflüssig. Das gilt auch für die Residenz mit dem wunderschönen Namen Schloss Bellevue, dem es noch besser zu Gesicht stünde, dass dort arme Kinder untergebracht würden, schon der schönen Aus- und Ansicht halber. Nur ja nicht unter der Supervision der vormaligen, nun beschäftigungslos gewordenen temporären Bewohner, weil die ihnen nur Unfug, Lüge, Verschwendung sowie die Inanspruchnahme undurchsicht-ger Kredite und sonstiger Bestechungsmöglichkeiten aktiver wie passiver Art beibringen würden. Dinglichkeitsstufe eins.<br />
Bleiben wir beim Rating. Wie sind die Parteien einzustufen? Von Triple A bis Triple Zero, sprich 000, also eine Null mehr als der Ort der Notdurft.<br />
Das ist nicht schwer und bedarf keiner der Rating-Agenturen, die angeblich von US-amerikanischen Schurken zur Zerstörung Europas angeheuert werden.<br />
Augenfällig nötig ist die 000-Einstufung einer Partei, die sich Freie Demokraten nennen. Keiner weiß mehr, dass diese Partei noch weit in die Zeit der scheinbar gefestigte Demokratie hinein einem Sammelsurium ehemaliger SS-Kameradschaften als Unterschlupf diente. Doch das ist jetzt mal sekundär, denn die Freien Demokraten demontierten sich innerhalb von gut zwei Jahrzehnten selbst, wenngleich sie sich noch immer als Zünglein an der Demokratie-Waage fühlen. Trotz aller niederschmetternder Umfragewerte. Schon ein starkes Stück.<br />
Dass die Parteien, durchsetzt von Lobbyisten, eine euphemistische Wortkreation für Bestecher, grundsätzlich ein Haufen von Karrieristen, Profilneurotikern und hochdotierten Postenschacherern und –jägern sind, von Jugend an darauf getrimmt, unverständliche Wortschöpfungen zu erfinden bzw. erfinden zu lassen, diese umherzuposaunen, drauflos zu palavern, somit nichts sagen, also nichts anderes im Kopf haben als die Menschen zu belügen zum alleinigen Zweck der Erhaltung ihrer Pfründe, bedarf keiner besonderen Erwähnung mehr. Die Menschen draußen wissen es, können aber nichts tun als sich grün und blau zu ärgern darüber.</p>
<p>Da waren doch die Sozialdemokraten einst angetreten mit der Kampfparole „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“. Zu Recht. Was wurde daraus?  Eine Partei der sozialistischen Weltkriegskreditgeber.<br />
Die „C“-Parteien sind das Produkt der Zeit nach dem zweiten Gemetzel, das von Deutschen angezettelt wurde, weil das erste noch nicht gereicht hatte. Ihr Markenzeichen, das „C“ stammt offenkundig aus der Zeit, als das Wort geboren wurde, also vor 2000 Jahren, müsste demnach längst gestorben sei. Doch manches ersteht neu auf, wenn auch nicht gleich nach drei Tagen.<br />
Die große Hoffnung im Schlamassel waren die, die sich „Grüne“ nannten. Weil sie noch nicht ganz trocken hinter den Ohren waren?: Strickliesls und Fahrradamateure. Heute stricken sie anderes und fahren in gepanzerten Limousinen vor, die ihnen vom Klassenfeind zur Verfügung gestellt werden.<br />
Das rechte Spektrum wird nicht verboten, weil man es eventuell irgendwann mal brauchen könnte.<br />
Dessen entgegengesetzte Seite ist bekanntlich links: Da hocken die Epigonen eines Unrechtsunwesens, das eine Zeitlang den Anspruch darauf erhob, Staat zu sein.<br />
Totenkopf und Palästinensertuch, makaber genug: Selbst für die fünfte Jahreszeit eine abgelutschte Augenbinde. Zum Kinderfasching taugt´s gerade noch. Ein Konglomerat von Narren.<br />
Nicht zuletzt die Banken, sprich, die Finanz- und Kapitalwirtschaft, Versicherungen eingeschlossen, die bisher nichts im produktiven Sinn erarbeiteten und immer wieder nur Volksvermögen, das sie sich erwucherten, vernichteten. Abschaffungsdringlichkeitsstufe DoubleOneOne, viermal die Null.</p>
<p>Was tun? fragen wir, aber nicht, weil einst auch Lenin diese Frage stellte.<br />
Vielleicht ist die Antwort wirklich ganz einfach: Statt der Lobbyisten-Parteien und ihrer Verbündeten aus dem Finanz-sektor müssen Fachleute ran, die sich permanent der Überprüfung ihrer Qualifikation zu stellen und Schaden, den sie verursachten, aus eigener Tasche zu bezahlen haben. Dann wird sich schnell die Spreu von Weizen trennen.</p>
<p>Das einzige, was wir wirklich dringlich, also Dringlichkeitsstufe Triple-A im Quadrat brauchen, sind öffentliche Bedürfnisanstalten. Kostenlose. Denn wenn´s da dringend wird, ist es wirklich dringlich, für reich und arm gleicher-maßen. Und was nützt dem flanierenden Milliardär ein Pack loser Tausender in der Tasche, wenn er vor dem Örtchen keine 50 Pfennig parat hat?<br />
Vielleicht kann ihm dann ein Bettler aushelfen.</p>
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