Der Aphoristiker macht Sprüche, aber er drischt keine

Die sokratische Selbsterkenntnis Ich weiß, daß ich nichts weiß bedeutet, daß ich nicht wissen kann, daß ich nichts weiß. Darüber werde nun irre, wer wissend sein will. (W. Weglehner) O ungnädige Ordnung! Schaffe mir ein Schränkchen, in dem ich alle Unordentlichkeiten ordentlich finden kann! (W. Weglehner) Man(n) soll der Frau den Vortritt lassen, weil sie sonst nachtritt. (W. Weglehner) Siebengescheit mulitpliziert mit neunmalklug ergibt dreiundsechzigmal dumm (W.Weglehner) Ideologie kann selbst durch fortgesetztes Überdenken nicht entideologisiert werden. (W.Weglehner) Wo die Göttlichkeit wirkt, geifert das Böse bereits um die Ecke. Wenn aber das Böse wirkt, ist das Auge der Göttlichkeit besonders wachsam. (W.Weglehner) Das Gute sitzt inmitten des Bösen so unauffällig wie der Apfel im Nußbaum. Deshalb hat das Böse ein leichtes Spiel mit ihm. (W. Weglehner) Am meisten liebt der Mensch seine Gewohnheiten. Deshalb fürchtet er den Tod, der den Gewöhnlichkeiten des Lebens ein Ende bereitet. (W. Weglehner) Der Willensschwache zeigt nur dann Willen, wenn er etwas zu tun verweigert, das ihm Willenskraft abverlangen könnte. (W.Weglehner) Berechenbar ist der Unberechenbare

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